World Amateur Golfers Championship Germany
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Stilvolles Gala-Abschieds-Dinner und Platz 20 für Deutschland


Mit einem stilvollen und unterhaltsamen Gala-Dinner sowie der mit Spannung erwarteten Siegerehrung ging im südafrikanischen Durban die „22. World Amateur Golfers Championship“ (WAGC) mit den über 400 Teilnehmern, die in den zurück liegenden fünf Tagen an den beiden eindrucksvollen Turnieren „WAGC“ und „World Amateur Golfers Individual Championship“ teilgenommen, zu Ende. „Es war eine wunderbare Woche, wir haben viele neue Freunde kennengelernt, haben Spaß beim Golf gehabt und treten mit bleibenden Erinnerungen unsere Heimreise nach Deutschland an“, lautete der einheitliche Kommentar der deutschen Starter. „Schade ist nur, dass wir nicht an allen Tagen unser bestes Golf gespielt haben und im Abschluss-Klassement so weit hinten platziert sind!“

Sieger der 22. World Amateur Golfers Championship – das Team von Singapore!


Platz 2 für die Mannschaft von Vietnam
Zwar lieferte nahezu das komplette deutsche Quintett mit Vincent Koppitsch (GC Schloss Haag/Handicap-Klasse I), Wolfgang Schwietzke (GC Stadtwald Krefeld/II), Catarina Bürkel (GC Wasserburg Anholt/III), Ayhan Yirtik (GC Weselerwald/IV) und Ralf Kremer (GC Issum-Niederrhein) ausgerechnet am Schlusstag die beste Leistung ab, kletterte auch vom 22. auf den 20. Rang vor und ließ Schweden und Brasilien noch hinter sich, doch so richtig zufrieden war man damit natürlich nicht. „Hätten wir doch an allen Tagen so gut gespielt“, sagte man sich angesichts der Blicks auf die Ergebnisliste: Vincent Koppitsch kehrte mit einer Netto 69 zurück ins Hotel, Ayhan Yirtik und Ralf Kremer waren mit ihren jeweils 74 Netto-Schlägen recht zufrieden, auch Catarina Bürkel (77) und Wolfgang Schwietzke (80) erzielten in Runde vier den besten Score – doch noch weiter nach oben ging es leider nicht.

In den entsprechenden Einzelwertungen schaffte Vincent Koppitsch in der Handicap-Klasse I (0-5) als Achter als einziger deutscher Spieler eine Platzierung in den Top-Ten.

Der „deutsche“ Tisch beim Gala-Dinner


Ein strahlender Hans Lichtenberg – Preisträger beim WAGC-Einladungsturnier

Als große Sieger ließ sich bei der Abschlussveranstaltung das Team von Singapore feiern, am Ende der vier Runden hatten die Spieler des Insel- und Stadtstaates, dem übrigens flächenmäßig kleinsten Staat Südostasiens, einen gewaltigen Vorsprung von 27 Schlägen auf Vietnam, Dritter wurde Vorjahressieger Malaysia.

Eine alte Fußballweisheit sagt: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, und dieses Motto lässt sich auch auf die „World Amateur Golfers Championship“ übertragen – denn im Rahmen des Abschlussabends wurde bekannt, dass Malaysia im nächsten Jahr Gastgeber der 23. Veranstaltung sein wird. Das heißt übersetzt: Jetzt schon trainieren, die Termine der bundesdeutschen Qualifikationsturniere beobachten, melden, spielen, siegen – und schon steht man im nächsten Jahr im „Team Deutschland“ und fliegt zum Weltfinale nach Malaysia!




Deutsches WAGC-Team: Weiter weit hinten


Auch nach der vorletzten Runde hat das deutsche Team bei der „World Amateur Golfers Championship“ (WAGC) im südafrikanischen Durban nicht den erhofften Schritt nach vorne machen können und liegt im Gesamtklassement weiterhin ganz weit hinten auf dem 22. Rang. Vincent Koppitsch (GC Schloss Haag/Handicapklasse I), Wolfgang Schwietzke (GC Stadtwald Krefeld/II), Catarina Bürkel (GC Wasserburg Anholt/III), Ayhan Yirtik (GC Weselerwald/IV) und Ralf Kremer (GC Issum-Niederrrhein/V) erhöhten die Gesamt-Netto-Schlagzahl auf jetzt 936 Schläge, die unmittelbar vor ihnen liegenden Brasilianer und Schweden (je 934 Schläge) sind zwar in erreichbarer Nähe, aber auch das ist nur ein schwacher Trost.

Ayhan Yirtik (l) – neue Freunde gewonnen bei der „World Amateur Golfers Championship“ in Durban, hier am ersten Tag im Beachwood Country Club


Catarina Bürkel – Konzentration beim Abschlag im Beachwood Country Club
Das beste Netto-Ergebnis brachte diesmal Ayhan Yirtik mit einer „74“ ins Clubhaus, auch Ralf Kremer (76) und Catarina Bürkel (78) konnten sich gegenüber dem Vortag erheblich steigern. Youngster Vincent Koppitsch spielte zum zweiten Mal eine „79“, nachdem er so stark mit einer „72“ in das Weltfinale gestartet war. Allein Wolfgang Schwietzke fand erneut keinen Rhythmus und benötigte letztlich 88 Nettoschläge.

Spitzenreiter einen Tag vor der letzten Runde ist weiterhin das Team von Singapore, das sich mit jetzt 835 Gesamt-Nettoschlägen einen fast uneinholbaren Vorsprung von 18 Schlägen auf Vietnam und 21 Schlägen auf den Drittplatzierten China (856) herausgespielt hat.




Da verstehen sich zwei aber prächtig: Driver-Cover-Maskottchen und Wolfgang Schwietzke im Kloof Country Club Hillcrest

Auch beim gleichzeitig stattfindenen WAGC-Einladungsturnier lief es für das deutsche Team Volker Koppitsch/Frank Holeczek (GC Issum-Niederrhein/Krefelder GC) nicht ganz so gut wie an den beiden Vortagen, so dass dieses Duo aus den Medaillenrängen herausfiel, allerdings mit insgeamt 439 Schlägen derzeit Rang 4 innehat. Doch der Rückstand zum Dritten Indonesien I beträgt gerade mal drei Schläge. In der Einzelwertung seiner Flightgruppe III (11-15) sieht es für Volker Koppitsch einen Tag vor dem Ende des Weltfinals allerdings nach einer Top-Platzierung aus, denn momentan behauptet er hinter dem Malayen Budaya Bin Abdullah den hervorragenden zweiten Platz.

(alle Fotos: worldgolfers.com)

Team Leaderboard
Individual Leaderboard




Deutsches WAGC-Team: statt nach oben ging’s nach unten


Da hatte sich das deutsche Team beim Weltfinale der „World Amateur Golfers Championship“ (WAGC) im südafrikanischen Durban nach dem eher mäßigen Auftakt für die zweite von insgesamt vier Runden so viel vorgenommen, um sich vom geteilten 15. Platz in vordere Ränge zu schieben – da ging der Schuss (oder der Schlag) im wahrsten Sinne des Wortes leider nach hinten los. So rutschten Vicent Koppitsch (GC Schloss Haag), Wolfgang Schwietzke (GC Stadtwald Krefeld), Catarina Bürkel (GC Wasserburg Anholt), Ayhan Yirtik (GC Weselerwald) und Ralf Kremer (GC Issum Niederrhein) nach hinten ab und liegen momentan auf Platz 22.

„Die Stimmung ist weiter gut, aber die Ergebnisse sind einfach schlecht“, lautete die nicht gerade freudige Botschaft aus Durban, „wobei sich Vincent Koppitsch mit seiner Netto 79 und Ayhan Yirtik mit seiner Netto 80 noch einigermaßen gut geschlagen haben!“ Zwei Spieler – Wolfgang Schwietzke (netto 82) und Ralf Kremer (90) - klagten über leichte Rückenschmerzen, wollten das aber natürlich nicht als Entschuldigung für ihre Leistungen gelten lasssen. Catarina Bürkel kam mit einer netto 81 zurück ins Mannschafts-Hotel. „Wir werden weiter kämpfen und die derzeitige Position ganz weit unten sicherlich in den nächsten beiden Runden verlassen!“.

Spitzenreiter ist weiterhin das Team aus Singapore, jetzt führen die Asiaten mit 5 Schlägen Vorsprung vor dem Quintett aus China, auf Platz 3 zurückgefallen ist Gastgeber Südafrika, aber auch nur mit gerade mal 7 Schlägen Rückstand auf Spitzenreiter Singapore.

Beim gleichzeitig stattfindenden und gleichfalls äußerst beliebten WAGC-Einladungsturnier überrascht derzeit das deutsche Team mit Volker Koppitsch/Frank Holeczek (GC Issum Niederrhein/Krefelder GC) als geteilte Dritte gemeinsam mit Indonesien III. Bei insgesamt 293 Schlägen liegt das Duo sechs Schläge hinter Spitzenreiter Vietnam I zurück, Zweiter ist momentan die erste Garnitur von Malaysia. In der entsprechenden Einzelwertung liegt Volker Kopptisch in seiner Handicap-Klasse 11 bis 15 sogar an der Spitze.

Vielleicht gibt es ja bei den „Invitationals“ für Deutschland etwas zu feiern.

Team Leaderboard
Individual Leaderboard




Deutscher WAGC-Start: „Noch Luft nach oben!“


Wenn die Schnecke den Ball nicht aufgehalten hätte – er würde jetzt noch rollen!
Abweichend von eigenen Erwartungen ist das deutsche Quintett bei der „World Amateur Golfers Championship“ (WAGC) im südafrikanischen Durban in den ersten Tag des Weltfinals gestartet. Denn nach der ersten Runde finden sich die fünf deutschen Akteure in der Mannschaftswertung auf dem 15. Platz bei 27 gestarteten Teams wieder. Das ist zwar nicht optimal, aber zum Sprung unter die „Top-Ten“, die man insgeheim angestrebt hatte, fehlen nach der ersten von insgesamt vier Runden gerade mal 9 Schläge.

Das liest sich viel, ist aber bei den noch drei ausstehenden Wettkampftagen durchaus noch wettzumachen. Das deutsche Team kommt auf insgesamt 307 Netto-Schläge, Dänemark und Indien, die sich derzeit den 9. Platz teilen, weisen bislang jeweils 298 Netto-Schläge auf. Spitzenreiter nach der ersten Runde ist fast erwartungsgemäß das Team aus Singapore mit nur gerade mal 277 Schlägen, mit drei Schlägen Rückstand folgt der Gastgeber Südafrika (280).

„Wir hatten uns den Start auch etwas besser vorgestellt, aber es ist eben etwas anderes, als wenn man ein Turnier im eigenen Club absolviert oder ‚für Deutschland’ bei einer Weltmeisterschaft antritt“, so der einheitliche Kommentar der fünf Spieler, von denen lediglich Youngster Vincent Koppitsch (GC Schloss Haag) aus dem letzten Jahr kurzfristige WAGC-Erfahrung mitbringt.

Er war es auch, der der das beste Ergebnis zurück ins Hotel brachte – seine „75 brutto“ in der Handicap-Klasse 0 bis 5 ergaben die gewerteten 72 Schläge im Nettobereich (also eine Netto-Par-Runde) und den damit verbundenen 7. Platz in der Einzelwertung seiner Handicap-Klasse. Gut hielt sich in der Flightklasse D (16 – 20) Ayhan Yrtik vom GC Weselerwald mit seiner „netto 78“ als Neunter, Ralf Kremer vom GC Issum-Niederrhein (Klasse E/21-25) folgte mit der „netto 75“ auf dem geteilten 10. Rang. „Natürlich bin ich mit dieser Leistung nicht zufrieden“, so Ralf Kremer, „da war heute viel mehr drin!“ Jeweils auf dem geteilten 20. Platz landeten Wolfgang Schwietzke vom GC Stadtwald Krefeld (Klasse B/6 – 10) mit 82 Nettoschlägen und Catarina Bürkel vom GC Wasserburg Anholt (Klasse C/11-15), die auf 88 Nettoschläge kam.

„Ich bin einfach nicht in Schwung bzw. in den Rhythmus gekommen“, haderte der Krefelder Wolfgang Schwietzke mit seiner ihn nicht zufrieden stellenden Leistung. Gleichlautend äußerte sich auch Catarina Bürkel: „Schade, der Anfang war ja nicht gerade überzeugend.“

Mit gesundem sportlichem Optimismus ist das deutsche Quintett am heutigen Mittwoch in die zweite Wettkampf-Runde gegangen: „Wir werden schon noch ein paar Plätze gutmachen!“

Starker Auftakt von Volker Koppitsch beim Einladungsturnier der „World Amateur Golfers Championship“ – Platz 2 in der Handicap-Klasse C nach dem ersten Tag


Die deutschen Fans nutzten den Tag in Durban mit einem Besuch im nahen Zoo, ein Treffen mit den Krokodilen war Ehrensache





„Freuen uns, dass es jetzt losgeht!“


Nach einer langen Anreise und zwei Trainingstagen „vor Ort“ beginnt für das deutsche Team beim Weltfinale der „World Amateur Golfers Championship“ (WAGC) im südafrikanischen Durban der Ernst des golferischen Lebens – der 1. Wettkampftag steht auf dem Programm für Vincent Koppitsch (GC Schloss Haag/Handicap-Klasse A), Wolfgang Schwietzke (GC Stadtwald Krefeld/B), Catarina Bürkel (GC Wasserburg Anholt/C), Ayhan Yrtik (GC Weseler Wald/C) und Ralf Kremer (GC Issum-Niederrhein/D).

Durban und Umgebung selbst begrüßte die Teilnehmer von insgesamt 30 Nationen mit ihrer Schokoladenseite und hieß alle mehr als herzlich willkommen.

„Die Stimmung könnte nicht besser sein“, beschrieb das Team unisono die augenblickliche Situation, „es war eine hervorragende Auftakt-Veranstaltung mit dem beeindruckenden und farbenfrohen Einzug der Fahnenträger aller beteiligten Teams und dem anschließenden Gala-Abend im Hotel Tsogo Sun Elangeni Maharani.“

Durch das Programm am Eröffnungsabend führte wieder der Südafrikaner Dale Hayes, heutzutage eine bekannte Fernseh-Größe in Südafrika und in „jungen Jahren“ ein überaus erfolgreicher Golfspieler. In Erinnerung an den kürzlich verstorbenen Amerikaner Arnold Palmer, einem der Größten aller Zeiten seiner Zunft und zudem seit dem Gründungsjahr Patron der WAGC, wurde eine Gedenkminute eingelegt. Schon beim Eröffnungsabend präsentierte sich das deutsche Team in Bestform, als eines der Letzten am Abend verließ man die festliche Stätte…

Das deutsche WAGC-Team bei der Eröffnungszeremonie in Durban (v.l.): Ayhan Yirtik, Ralf Kremer, Catarina Bürkel, Wolfgang Schwietze und Vincent Koppitsch


Stimmungsvolle Eröffnungsfeier der „World Amateur Golfers Championship“ in Durban
Auch die Proberunden an den ersten beiden Tagen zum Akklimatisieren und Kennenlernen der Plätze liefen für die deutschen Spieler vielversprechend, auch wenn sie die sehr schnellen Grüns mit Grassorten, die sie von den heimischen Plätzen nicht kennen, bestaunten. Und wörtlich: „Und jetzt freuen wir uns, dass es endlich losgeht!“

Gespielt wird in und Durban herum auf allesamt erstklassigen Golfplätzen: Durban Country Club, Kloof Country Club Hillcrest, Beachwood Country Club und Victoria Country Club Pietermaritzburg. Jeder Spieler absolviert insgesamt vier Wettkampf-Runden (nach Stalbford) auf jeweils unterschiedlichem Platz, am Ende werden dann alle Netto-Punkte addiert, aus denen sich dann das Gesamtklassement ergibt.

Lagebesprechung des deutschem Teams, bevor es dann „ernst“ wird (v.l.): Vincent Koppitsch, Catarina Bürkel, Ayhan Yrtik, Wolfgang Schwietzke und Ralf Kremer
Dieses Quintett vertritt Deutschland bei der 22. World Amateur Golfers Championship in Durban 2016 (v.l.): Vincent Koppitsch, Wolfgang Schwietzke, Catarina Bürkel, Ayhan Yirtik und Ralf Kremer





Es kann losgehen – “Team Deutschland” für das WAGC-Finale in Durban steht


“Please fasten your seat belts, we are ready for take off!“ Oder auch in der verständlichen Golfversprache übersetzt: Die fünf Finalisten für das Weltfinale der “World Amateur Golfers Championship” (WAGC) im südafrikanischen Durban, die zwischen dem 22. und dem 29. Oktober 2016 das „Team Deutschland“ bilden, stehen nach den beiden nervenaufreibenden bundesdeutschen WAGC-Qualifikationsturnieren im Golf International Moyland und im GC Op de Niep fest. Die schicken Bags von „Wilson“ sind bereits vor Ort an die strahlenden Sieger ausgehändigt worden, jetzt wird die Ausrüstung in der passenden Konfektionsgröße bestellt, die Emirates-Flüge und die Hotelzimmer sind gebucht. Sie kann also beginnen, die Reise nach Südafrika für diese Sieger:

Gruppe A: Vincent Koppitsch (GC Schloss Haag);

Gruppe B: Wolfgang Schwietzke (GC Stadtwald Krefeld);

Gruppe C: Catarina Bürkel (GC Wasserburg Anholt);

Gruppe D: Ayhan Yirtik (GC Weseler Wald);

Gruppe E: Ralf Kremer (GC Issum Niederrhein).

Spannend ging es schon zu vor einer Woche beim Bundesfinale im „Golf International Moyland“, man musste warten, bis tatsächlich der letzte Spieler jeder Qualfikationsgruppe seine Scorekarte im Clubhaus abgegeben hatte, erst dann standen mit Vincent Koppitsch, Wolfgang Schwietzke und Catarina Bürkel, die allesamt großes Golf gespielt und mit hohen Nettopunktzahlen nach Hause gekommen waren, die ersten drei Durban-Flieger fest.

Eine Woche später folgte dann der zweite Teil der WAGC-Qualifikation im GC Op de Niep, der seine weiträumige Par 75-Anlage für insgesamt 102 Golferinnen und Golfer wieder einmal bestens hergerichtet hatte mit immer noch satten Fairways und schnellen, aber treuen Grüns und sich auch in der Organisation wieder von seiner allerbesten Seite zeigte mit einem unvermüdlich ackernden und nie den Humor verlierenden Spielführer Tim von Holdt und der engagierten und charmanten Betreiberin Ingeborg Witt. Alles war perfekt, selbst das anfänglich kühle Wetter schwenkte zur Mittagsstunde um und präsentierte sich im Laufe des Tages in südafrikanischer Verfassung.

Starke Leistung und mit 47 Punkten „guten Flug“ nach Durban: Ayhan Yirtik vom GC Weselerwald
Wie schon zuvor im „Golf International Moyland“ wurde auch im GC Op de Niep in den beiden Südafrika-Wertungsklassen D (Handicap 14,8 bis 20,4) und E (20,5 bis 25,4) großes Golf gespielt. In der Klasse D gelang dabei Ayhan Yirtik vom GC Weselerwald ein Traumtag, den man als Golfer nur einmal – vielleicht auch zweimal – erlebt, denn mit nicht weniger als 47 Nettopunkten kehrte er in die scoring area zurück. An diese hohe Punktzahl kam niemand heran, so dass die nachfolgenden Akteure Hans Kron (GC Schloss Miel) mit 41 oder Dirk Schlüter vom GC Duvenhof mit 40 Punkten nicht dem einen oder anderen vergebenen Putt nachzutrauern brauchten.

Die Dämmerung drohte schon, als nach dem langen Tag noch der Sieger der Klasse E ermittelt werden musste. Denn die 18-Loch-Runde reichte nicht aus. Ralf Kremer vom GC Issum Niederrhein hatte satte 46 Punkte errechnet und wähnte sich schon mit einem Bein auf dem Rollfeld zum Flughafen, ehe dann Karsten Cornelissen mit derselben Punktzahl ins Ziel kam. Also Stechen. Und das erstmals in der langen Geschichte der bundesdeutschen Qualifikationsturniere. Und dabei überließ man die Ausgabe des Flugtickets natürlich nicht dem Computer, sondern es ging zurück auf die „1“, die schnurstracks nach Durban zum WAGC-Weltfinale führte. Letztlich war es Ralf Kremer, der ein Bogey auf dem ersten Extra-Loch verzeichnete und sich damit gegen Karsten Cornelissen, der seinen Approach etwas zu weit hinter’s Grün geschlagen hatte, durchsetzte. Verständliche Niedergeschlagenheit beim Leverkusener, große Freude natürlich bei Ralf Kremer.

Auf geht’s ins Stechen – die Abschlag-Reihenfolge wird ausgelost (v.l.): Organisator Hans Lichtenberg, Karsten Cornelissen und Ralf Kremer


Hier im Stechen endeten die WAGC-Weltfinal-Hoffnungen von Karsten Cornelissen
Glückwunsch dem Sieger (v.l.): Susanne Dieners, Ralf Kremer, Hans Lichtenberg und Karsten Cornelissen
Nach dem Stechen total erleichtert und bereit für Durban: Ralf Kremer


Eine strahlende Gewinnerin des Reisegut-
scheins nach Oliva Nova, überreicht von CHG-Repräsentant Klaus Munz: Ivonne Bünting
Entschieden wurde im GC Op de Niep auch das Bundesfinale der Handicap-Klasse F (25,5 bis 36,0), bei dem es nicht zum Weltfinale nach Durban ging, sondern um einen gleichfalls hoch attraktiven Fünf-Tages-Hotel-Aufenthalt im spanischen Oliva Nova Beach & Golf Resort mit drei Greenfee-Gutscheinen für zwei Personen auf dem von Severiano Ballesteros errichteten Championskurs – überreicht von Klaus Munz, selbst Golfspieler im GC Stadtwald Krefeld und Repräsentant der Bau- und Immobilienfirma CHG (Construcciones Hispano Germanas S.A.) mit Sitz in Oliva Nova an der Costa Blanca. Über diesen Gutschein freute sich letztlich Ivonne Bünting vom fernen GC Ostfriesland, die mit 41 Punkten das 18. Grün verließ und sich jetzt Gedanken machen kann, mit wem sie die schöne Zeit in Spanien verbringen möchte.

Als es schon dunkel war, verließen die letzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gastliche Stätte im GC Op de Niep mit der Gewissheit, an einem wunderschönen Golftag ein wunderschönes Golfturnier gespielt zu haben. Die einen gut, die anderen besser, und zwei von ihnen so gut, dass es für die Qualifikation zum WAGC-Weltfinale nach Durban reichte.

Allen jedenfalls ein herzlicher Glückwunsch und allen auch die Empfehlung, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Denn es ist tatsächlich ein einmaliges Erlebnis, einmal „für Deutschland“ Golf zu spielen, die „deutschen Farben“ zu vertreten und inmitten zu sein von Golfspielerinnen und Golfspielern aus aller Welt. Nicht umsonst heißt der Leitsatz dieser Veranstaltung, die einst von der schwedischen Fußball-, Eishockey- und Golf-Legende Sven Tumba ins Leben gerufen wurde und jetzt von den Golf-Größen Annika Sörenstam und Arnold Palmer unterstützt wird: „Sport promotes friedship & business“!

Allen eine gute Reise und viel Erfolg!




Der D-Gruppen-Sieger Ayhan Yirtik (hinter dem roten Bag mit grüner Weste) und rechts uns links von ihm die Organisatoren und Platzierten (v.l.): Hans Lichtenberg, Susanne Dieners, Ayhan Yirtik, Dirk Schlüter, GC Op de Niep-Betreiberin Ingeborg Witt, Helmut Niemeyer, Thomas Theysen und GC Op de Niep-Spielführer Tim von Holdt.


Spät war's schon, als sich die Sieger der beiden letzten Handicap-Klassen E und F mit den weiteren Preisträgern zum Gruppenbild versammelten.


Geht’s hier nach Durban…. oder ist das die Richtung?









Drei Durban-Starter stehen fest


Das Wetter war optimal zum Golf spielen, genau so schön wie momentan in Südafrika! Die herrliche Anlage „Golf International Moyland“ präsentierte sich in einer perfekten, final-würdigen Form, ähnlich wie derzeit auch die Golfplätze in Südafrika! Das Teilnehmerfeld mit insgesamt 89 Startern war qualitativ vom Feinsten, alle Akteure hätten einen Start in Südafrika verdient. Ein Hauch von Südafrika jedenfalls wehte über der weiträumigen Anlage.

Warum die geographische Orientierung an Südafrika? Nun, dort in und um Durban herum findet ja bekanntlich zwischen dem 22. und dem 29. Oktober 2016 das Weltfinale der „World Amateur Golfers Championship“ statt, und beim WAGC-Deutschlandfinale im „Golf International Moyland“ wurden am letzten Sonntag mit den drei Besten ihrer Nettoklasse die ersten drei von insgesamt fünf Durban-Starter ermittelt.

Von morgens bis abends, von der „1“ bis zur „18“ wurde in den drei Handicapklassen A (0 – 5), B (6 – 10) und C (11 – 15) gedrived, gesliced, gechipped, geschimpft, gefadet, geangelt oder geputtet – was das golferische Können hergab. Mit mal weniger, mit mal mehr Erfolg. Und es wurde großes Golf geboten, denn so einfach sollte man nicht an die begehrten Flug-, Hotel- und Greenfee-Tickets für den einwöchigen Aufenthalt in der Großstadt am Indischen Ozean an der Ostküste Südafrikas.

Der erste Kandidat wurde in der Nettoklasse bis 5,4 ermittelt, und es siegte ein „junger Bekannter“, der schon im letzten Jahr die deutschen Farben vertrat beim Weltfinale im türkischen Belek, dort allerdings nicht im Vollbesitz seiner Krafte war und vorzeitig die „Segel“ streichen musste: Vincent Koppitsch. Der 16-Jährige vom GC Schloss Haag erspielte insgesamt 38 Punkte (mit einem Streicher) und verbesserte damit sein Handicap von 3,0 auf jetzt 2,8 – und er qualifizierte sich für Südafrika mit einem spektakulären Finish: Eagle an der „16“, Birdie an der „17“ und Par an der „18“. Knapp um einen Punkt verpasste Thomas Fischer vom Aachener GC das Flugticket nach Durban – sein Bogey auf der „17“ brachte ihn zumindest ums Stechen.

Genau so spannend ging es in den beiden anderen Handicap-Klasse zu. Das erste Ausrufezeichen in der Klasse 5,5 bis 10,5 setzte Alexey Vershinin vom GC Felderbach Sprockhövel, der sich mit dem Pro Ralf Geilenberg einen erfahrenen Caddie zur Seite nahm und dessen Platzkenntnisse und Coursemanagment so exzellent umsetzte, dass er mit seinen ganz starken 42 Punkten lange Zeit vorne lag, gedanklich schon im Flugzeug saß und auch bereits vom ersten Abschlag in Durban träumte. Doch dann wurde er aus allen Träumen gerissen, machte doch mit der „43“ eine noch höhere Zahl die Runde. Spät am Abend, bei der Siegerehrung, wurde die „43“ dann amtlich bestätigt und verkündet: Wolfgang Schwietzke vom GC Stadtwald Krefeld, einer, der ein klasse Golf spielt und seit nunmehr fünf Jahren beim Bundesfinale auf seine Weltfinal-Qualifikation hoffte. Jetzt endlich gelang ihm die große Runde mit u.a. vier Birdies, aber auch mit einem Streicher und einer „7“ am Par 5-Loch.



Die Sieger der Nettoklassen III und II: Catarina Bürkel vom GC Wasserburg Anholt und Wolfgang Schwietzke vom GC Stadtwald
Krefeld. Räumlich noch weit auseinander,
aber sie spielen gemeinsam „für Deutschland“.


Die Sieger und Platzierten der Nettoklassen II und III
Na, fliegt der Ball bis nach Durban? Wolfgang Schwietzke (l) und Schauspieler Michael Lesch


Zwei Hotelgutscheine für Übernachtungen im Vanity-Hotel auf Mallorca, gesponsert und überreicht von Antonia Amer Fons (r), links Susanne Dieners und Hans Lichtenberg


In der Klasse 10,5 bis 15,4 drohte bis zur letzten Sekunde sogar ein Dreier-Stechen, denn Dagmar Gäde (GC Dillenburg) und Leo Niederehe (GC Op de Niep) hatten je 40 Nettopunkte erspielt, und auch Catarina Bürkel vom GC Wasserburg Anholt lief auf genau dieses Ergebnis zu. Dann aber gelangen ihr auf der „16“ und „16“ starke Pars, und mit einem sicheren Bogey auf der „18“ hatte sie ihre Konkurrentinnen um einen Punkt (41) übertroffen. Verständlich, dass die Freude riesengroß war.

Nach der Siegerehrung mit wieder mal tollen Preisen gab es noch eine Tombola, deren Präsente auch etwas mit Südafrika zu tun hatten – eine Driver-Hülle von Ernie Else, eine Knappe mit der legendären „57“ von Luis Oosthuizen, ein Flasche südafrikanischen Rotwein und noch einiges mehr – und es gab auch zwei Hotel-Übernachtungs-Gutscheine für das Vanity Golf-Hotel in Alcudia auf Mallorca, gesponsert und überreicht von der eigens von der Balearen-Insel nach Bedburg-Hau angereisten Antonia Amer Fons.

Langer, starker Beifall am Ende der Veranstaltung und ein Dankeschön von allen Teilnehmern an alle, die mit der bestens vorbereiteten und durchgeführten Veranstaltung zu tun hatten. Von seiner besten Seite zeigte sich natürlich auch der perfekte Gastgeber „Golf International Moyland“, u.a. mit einer von morgens bis abends arbeitenden und überaus freundlichen Mitarbeitercrew mit Steffanie Milchen, Daniela Bergmann und Daniela Albus.

Das Bundesfinale für die Klassen D, E und F findet am 18. September im GC Op de Niep statt.






Gruppenbild mit dem Sieger der Nettoklasse I, Vincent Koppitsch
vom GC Schloss Haag hinter dem WAGC-Golf-Bag





Das Weltfinale findet wieder auf den wunderschönen Plätzen rund um Durban, Südafrika vom 22. Bis 29. Oktober 2016 statt.
Viel Erfolg bei der Qualifikation!






WAGC - Weltfinale 2016


Die Plätze stehen jetzt fest:

In der Zeit vom 22. Oktober bis 29. Oktober 2016 wird das Weltfinale der World Amateur Golfers Championship 2016 in Durban an der Nordküste von KwaZulu-Natal ausgetragen.

Die Küste nördlich des Grossraums Durban - zwischen Ballito und der Mündung des Tugela Flusses - wird offiziell als "North Coast" bezeichnet. Wegen der sehr zahlreichen Delphine, die sich hier in Küstennahe tummeln und den Sardinenschwärmen folgen, wird die Küste auch "Dolphin Coast" genannt.

Die Nordküste ist von kleinen Badeorten mit herrlichen Stränden gesäumt. Die prominentesten heissen Tongaat Beach, Ballito, Willard Beach, Shaka's Rock, Salt Rock, Sheffield Beach, Umhlali, Blythedale und Zinkwazi Beach. Sie sind über die - mautpflichtige - N2 Autobahn oder über die parallel verlaufende R102 Strasse von Durban aus rasch zu erreichen.

Die Stadt KwaDukuza (Stanger) - rund 10 Kilometer von der Küste entfernt - ist die grösste Stadt der Region. KwaDukuza hat eine lange Geschichte. Zulu-König Shaka errichtete hier im Jahre 1827 seinen königlichen Kraal. Ein Jahr später wurde er von seinem Halbbruder Dingaan ermordet. An seinem Grab in der King Shaka Street wurde ein Denkmal sowie ein Museum errichtet, das sich mit dem Leben des Nationalhelden des Zulu Volks befasst.

Die North Coast ist bei Golfern äußerst beliebt und die 4 Finalplätze stellen wir kurz vor:


Durban Country Club ist wohl der berühmteste an der Nordküste und Austragungsort von 17 South African Opens. Einzigartig in Dünen gebaut mit wunderbarem Blick auf den Indischen Ozean ist er wohl der anspruchvollste der 4 Plätze.





Das 3. Loch des Durban Country Club
Par 5 mit Blick auf das WM-Fußball-Stadion

Beachwood Golf Club ist ein Linkskurs mit 74 Bunkern am indischen Ozean gelegen. Er wurde Anfang der 90iger Jahre vom Durban Country Club übernommen und ist der Schwester Club.



Victoria Country Club, zur Zeit Nummer 47 in Südafrika, ist ein Parklandkurs im Inland und ist sicherlich ein besonderes Highlight.



Kloof Country Club liegt 15 Km außerhalb von Durban. Dieser Golfkurs zählt zu den schönsten in KwaZulu-Natal. Als einer der feinsten, Kloof Country Club wird auch die talentiertesten Golfer testen und begeistern. Jedes der 18 Löcher hat einen einzigartigen Charakter und integriert die natürliche Schönheit der Gegend mit einigen anspruchsvollen Hindernissen.





Die Team-Bags warten schon auf die Sieger
des Deutschlandfinales in 2016!








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Golf Rhein Ruhr
Golfclub Op de Niep e.V.
Ogio
Deutsche Golfsenioren Gesellschaft
Golf International Moyland B.V. & Co.KG
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