World Amateur Golfers Championship Germany
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Es kann losgehen – “Team Deutschland” für das WAGC-Finale in Durban steht


“Please fasten your seat belts, we are ready for take off!“ Oder auch in der verständlichen Golfversprache übersetzt: Die fünf Finalisten für das Weltfinale der “World Amateur Golfers Championship” (WAGC) im südafrikanischen Durban, die zwischen dem 22. und dem 29. Oktober 2016 das „Team Deutschland“ bilden, stehen nach den beiden nervenaufreibenden bundesdeutschen WAGC-Qualifikationsturnieren im Golf International Moyland und im GC Op de Niep fest. Die schicken Bags von „Wilson“ sind bereits vor Ort an die strahlenden Sieger ausgehändigt worden, jetzt wird die Ausrüstung in der passenden Konfektionsgröße bestellt, die Emirates-Flüge und die Hotelzimmer sind gebucht. Sie kann also beginnen, die Reise nach Südafrika für diese Sieger:

Gruppe A: Vincent Koppitsch (GC Schloss Haag);

Gruppe B: Wolfgang Schwietzke (GC Stadtwald Krefeld);

Gruppe C: Catarina Bürkel (GC Wasserburg Anholt);

Gruppe D: Ayhan Yirtik (GC Weseler Wald);

Gruppe E: Ralf Kremer (GC Issum Niederrhein).

Spannend ging es schon zu vor einer Woche beim Bundesfinale im „Golf International Moyland“, man musste warten, bis tatsächlich der letzte Spieler jeder Qualfikationsgruppe seine Scorekarte im Clubhaus abgegeben hatte, erst dann standen mit Vincent Koppitsch, Wolfgang Schwietzke und Catarina Bürkel, die allesamt großes Golf gespielt und mit hohen Nettopunktzahlen nach Hause gekommen waren, die ersten drei Durban-Flieger fest.

Eine Woche später folgte dann der zweite Teil der WAGC-Qualifikation im GC Op de Niep, der seine weiträumige Par 75-Anlage für insgesamt 102 Golferinnen und Golfer wieder einmal bestens hergerichtet hatte mit immer noch satten Fairways und schnellen, aber treuen Grüns und sich auch in der Organisation wieder von seiner allerbesten Seite zeigte mit einem unvermüdlich ackernden und nie den Humor verlierenden Spielführer Tim von Holdt und der engagierten und charmanten Betreiberin Ingeborg Witt. Alles war perfekt, selbst das anfänglich kühle Wetter schwenkte zur Mittagsstunde um und präsentierte sich im Laufe des Tages in südafrikanischer Verfassung.

Starke Leistung und mit 47 Punkten „guten Flug“ nach Durban: Ayhan Yirtik vom GC Weselerwald
Wie schon zuvor im „Golf International Moyland“ wurde auch im GC Op de Niep in den beiden Südafrika-Wertungsklassen D (Handicap 14,8 bis 20,4) und E (20,5 bis 25,4) großes Golf gespielt. In der Klasse D gelang dabei Ayhan Yirtik vom GC Weselerwald ein Traumtag, den man als Golfer nur einmal – vielleicht auch zweimal – erlebt, denn mit nicht weniger als 47 Nettopunkten kehrte er in die scoring area zurück. An diese hohe Punktzahl kam niemand heran, so dass die nachfolgenden Akteure Hans Kron (GC Schloss Miel) mit 41 oder Dirk Schlüter vom GC Duvenhof mit 40 Punkten nicht dem einen oder anderen vergebenen Putt nachzutrauern brauchten.

Die Dämmerung drohte schon, als nach dem langen Tag noch der Sieger der Klasse E ermittelt werden musste. Denn die 18-Loch-Runde reichte nicht aus. Ralf Kremer vom GC Issum Niederrhein hatte satte 46 Punkte errechnet und wähnte sich schon mit einem Bein auf dem Rollfeld zum Flughafen, ehe dann Karsten Cornelissen mit derselben Punktzahl ins Ziel kam. Also Stechen. Und das erstmals in der langen Geschichte der bundesdeutschen Qualifikationsturniere. Und dabei überließ man die Ausgabe des Flugtickets natürlich nicht dem Computer, sondern es ging zurück auf die „1“, die schnurstracks nach Durban zum WAGC-Weltfinale führte. Letztlich war es Ralf Kremer, der ein Bogey auf dem ersten Extra-Loch verzeichnete und sich damit gegen Karsten Cornelissen, der seinen Approach etwas zu weit hinter’s Grün geschlagen hatte, durchsetzte. Verständliche Niedergeschlagenheit beim Leverkusener, große Freude natürlich bei Ralf Kremer.

Auf geht’s ins Stechen – die Abschlag-Reihenfolge wird ausgelost (v.l.): Organisator Hans Lichtenberg, Karsten Cornelissen und Ralf Kremer


Hier im Stechen endeten die WAGC-Weltfinal-Hoffnungen von Karsten Cornelissen
Glückwunsch dem Sieger (v.l.): Susanne Dieners, Ralf Kremer, Hans Lichtenberg und Karsten Cornelissen
Nach dem Stechen total erleichtert und bereit für Durban: Ralf Kremer


Eine strahlende Gewinnerin des Reisegut-
scheins nach Oliva Nova, überreicht von CHG-Repräsentant Klaus Munz: Ivonne Bünting
Entschieden wurde im GC Op de Niep auch das Bundesfinale der Handicap-Klasse F (25,5 bis 36,0), bei dem es nicht zum Weltfinale nach Durban ging, sondern um einen gleichfalls hoch attraktiven Fünf-Tages-Hotel-Aufenthalt im spanischen Oliva Nova Beach & Golf Resort mit drei Greenfee-Gutscheinen für zwei Personen auf dem von Severiano Ballesteros errichteten Championskurs – überreicht von Klaus Munz, selbst Golfspieler im GC Stadtwald Krefeld und Repräsentant der Bau- und Immobilienfirma CHG (Construcciones Hispano Germanas S.A.) mit Sitz in Oliva Nova an der Costa Blanca. Über diesen Gutschein freute sich letztlich Ivonne Bünting vom fernen GC Ostfriesland, die mit 41 Punkten das 18. Grün verließ und sich jetzt Gedanken machen kann, mit wem sie die schöne Zeit in Spanien verbringen möchte.

Als es schon dunkel war, verließen die letzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gastliche Stätte im GC Op de Niep mit der Gewissheit, an einem wunderschönen Golftag ein wunderschönes Golfturnier gespielt zu haben. Die einen gut, die anderen besser, und zwei von ihnen so gut, dass es für die Qualifikation zum WAGC-Weltfinale nach Durban reichte.

Allen jedenfalls ein herzlicher Glückwunsch und allen auch die Empfehlung, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Denn es ist tatsächlich ein einmaliges Erlebnis, einmal „für Deutschland“ Golf zu spielen, die „deutschen Farben“ zu vertreten und inmitten zu sein von Golfspielerinnen und Golfspielern aus aller Welt. Nicht umsonst heißt der Leitsatz dieser Veranstaltung, die einst von der schwedischen Fußball-, Eishockey- und Golf-Legende Sven Tumba ins Leben gerufen wurde und jetzt von den Golf-Größen Annika Sörenstam und Arnold Palmer unterstützt wird: „Sport promotes friedship & business“!

Allen eine gute Reise und viel Erfolg!




Der D-Gruppen-Sieger Ayhan Yirtik (hinter dem roten Bag mit grüner Weste) und rechts uns links von ihm die Organisatoren und Platzierten (v.l.): Hans Lichtenberg, Susanne Dieners, Ayhan Yirtik, Dirk Schlüter, GC Op de Niep-Betreiberin Ingeborg Witt, Helmut Niemeyer, Thomas Theysen und GC Op de Niep-Spielführer Tim von Holdt.


Spät war's schon, als sich die Sieger der beiden letzten Handicap-Klassen E und F mit den weiteren Preisträgern zum Gruppenbild versammelten.


Geht’s hier nach Durban…. oder ist das die Richtung?









Drei Durban-Starter stehen fest


Das Wetter war optimal zum Golf spielen, genau so schön wie momentan in Südafrika! Die herrliche Anlage „Golf International Moyland“ präsentierte sich in einer perfekten, final-würdigen Form, ähnlich wie derzeit auch die Golfplätze in Südafrika! Das Teilnehmerfeld mit insgesamt 89 Startern war qualitativ vom Feinsten, alle Akteure hätten einen Start in Südafrika verdient. Ein Hauch von Südafrika jedenfalls wehte über der weiträumigen Anlage.

Warum die geographische Orientierung an Südafrika? Nun, dort in und um Durban herum findet ja bekanntlich zwischen dem 22. und dem 29. Oktober 2016 das Weltfinale der „World Amateur Golfers Championship“ statt, und beim WAGC-Deutschlandfinale im „Golf International Moyland“ wurden am letzten Sonntag mit den drei Besten ihrer Nettoklasse die ersten drei von insgesamt fünf Durban-Starter ermittelt.

Von morgens bis abends, von der „1“ bis zur „18“ wurde in den drei Handicapklassen A (0 – 5), B (6 – 10) und C (11 – 15) gedrived, gesliced, gechipped, geschimpft, gefadet, geangelt oder geputtet – was das golferische Können hergab. Mit mal weniger, mit mal mehr Erfolg. Und es wurde großes Golf geboten, denn so einfach sollte man nicht an die begehrten Flug-, Hotel- und Greenfee-Tickets für den einwöchigen Aufenthalt in der Großstadt am Indischen Ozean an der Ostküste Südafrikas.

Der erste Kandidat wurde in der Nettoklasse bis 5,4 ermittelt, und es siegte ein „junger Bekannter“, der schon im letzten Jahr die deutschen Farben vertrat beim Weltfinale im türkischen Belek, dort allerdings nicht im Vollbesitz seiner Krafte war und vorzeitig die „Segel“ streichen musste: Vincent Koppitsch. Der 16-Jährige vom GC Schloss Haag erspielte insgesamt 38 Punkte (mit einem Streicher) und verbesserte damit sein Handicap von 3,0 auf jetzt 2,8 – und er qualifizierte sich für Südafrika mit einem spektakulären Finish: Eagle an der „16“, Birdie an der „17“ und Par an der „18“. Knapp um einen Punkt verpasste Thomas Fischer vom Aachener GC das Flugticket nach Durban – sein Bogey auf der „17“ brachte ihn zumindest ums Stechen.

Genau so spannend ging es in den beiden anderen Handicap-Klasse zu. Das erste Ausrufezeichen in der Klasse 5,5 bis 10,5 setzte Alexey Vershinin vom GC Felderbach Sprockhövel, der sich mit dem Pro Ralf Geilenberg einen erfahrenen Caddie zur Seite nahm und dessen Platzkenntnisse und Coursemanagment so exzellent umsetzte, dass er mit seinen ganz starken 42 Punkten lange Zeit vorne lag, gedanklich schon im Flugzeug saß und auch bereits vom ersten Abschlag in Durban träumte. Doch dann wurde er aus allen Träumen gerissen, machte doch mit der „43“ eine noch höhere Zahl die Runde. Spät am Abend, bei der Siegerehrung, wurde die „43“ dann amtlich bestätigt und verkündet: Wolfgang Schwietzke vom GC Stadtwald Krefeld, einer, der ein klasse Golf spielt und seit nunmehr fünf Jahren beim Bundesfinale auf seine Weltfinal-Qualifikation hoffte. Jetzt endlich gelang ihm die große Runde mit u.a. vier Birdies, aber auch mit einem Streicher und einer „7“ am Par 5-Loch.



Die Sieger der Nettoklassen III und II: Catarina Bürkel vom GC Wasserburg Anholt und Wolfgang Schwietzke vom GC Stadtwald
Krefeld. Räumlich noch weit auseinander,
aber sie spielen gemeinsam „für Deutschland“.


Die Sieger und Platzierten der Nettoklassen II und III
Na, fliegt der Ball bis nach Durban? Wolfgang Schwietzke (l) und Schauspieler Michael Lesch


Zwei Hotelgutscheine für Übernachtungen im Vanity-Hotel auf Mallorca, gesponsert und überreicht von Antonia Amer Fons (r), links Susanne Dieners und Hans Lichtenberg


In der Klasse 10,5 bis 15,4 drohte bis zur letzten Sekunde sogar ein Dreier-Stechen, denn Dagmar Gäde (GC Dillenburg) und Leo Niederehe (GC Op de Niep) hatten je 40 Nettopunkte erspielt, und auch Catarina Bürkel vom GC Wasserburg Anholt lief auf genau dieses Ergebnis zu. Dann aber gelangen ihr auf der „16“ und „16“ starke Pars, und mit einem sicheren Bogey auf der „18“ hatte sie ihre Konkurrentinnen um einen Punkt (41) übertroffen. Verständlich, dass die Freude riesengroß war.

Nach der Siegerehrung mit wieder mal tollen Preisen gab es noch eine Tombola, deren Präsente auch etwas mit Südafrika zu tun hatten – eine Driver-Hülle von Ernie Else, eine Knappe mit der legendären „57“ von Luis Oosthuizen, ein Flasche südafrikanischen Rotwein und noch einiges mehr – und es gab auch zwei Hotel-Übernachtungs-Gutscheine für das Vanity Golf-Hotel in Alcudia auf Mallorca, gesponsert und überreicht von der eigens von der Balearen-Insel nach Bedburg-Hau angereisten Antonia Amer Fons.

Langer, starker Beifall am Ende der Veranstaltung und ein Dankeschön von allen Teilnehmern an alle, die mit der bestens vorbereiteten und durchgeführten Veranstaltung zu tun hatten. Von seiner besten Seite zeigte sich natürlich auch der perfekte Gastgeber „Golf International Moyland“, u.a. mit einer von morgens bis abends arbeitenden und überaus freundlichen Mitarbeitercrew mit Steffanie Milchen, Daniela Bergmann und Daniela Albus.

Das Bundesfinale für die Klassen D, E und F findet am 18. September im GC Op de Niep statt.






Gruppenbild mit dem Sieger der Nettoklasse I, Vincent Koppitsch
vom GC Schloss Haag hinter dem WAGC-Golf-Bag





Das Weltfinale findet wieder auf den wunderschönen Plätzen rund um Durban, Südafrika vom 22. Bis 29. Oktober 2016 statt.
Viel Erfolg bei der Qualifikation!






WAGC - Weltfinale 2016


Die Plätze stehen jetzt fest:

In der Zeit vom 22. Oktober bis 29. Oktober 2016 wird das Weltfinale der World Amateur Golfers Championship 2016 in Durban an der Nordküste von KwaZulu-Natal ausgetragen.

Die Küste nördlich des Grossraums Durban - zwischen Ballito und der Mündung des Tugela Flusses - wird offiziell als "North Coast" bezeichnet. Wegen der sehr zahlreichen Delphine, die sich hier in Küstennahe tummeln und den Sardinenschwärmen folgen, wird die Küste auch "Dolphin Coast" genannt.

Die Nordküste ist von kleinen Badeorten mit herrlichen Stränden gesäumt. Die prominentesten heissen Tongaat Beach, Ballito, Willard Beach, Shaka's Rock, Salt Rock, Sheffield Beach, Umhlali, Blythedale und Zinkwazi Beach. Sie sind über die - mautpflichtige - N2 Autobahn oder über die parallel verlaufende R102 Strasse von Durban aus rasch zu erreichen.

Die Stadt KwaDukuza (Stanger) - rund 10 Kilometer von der Küste entfernt - ist die grösste Stadt der Region. KwaDukuza hat eine lange Geschichte. Zulu-König Shaka errichtete hier im Jahre 1827 seinen königlichen Kraal. Ein Jahr später wurde er von seinem Halbbruder Dingaan ermordet. An seinem Grab in der King Shaka Street wurde ein Denkmal sowie ein Museum errichtet, das sich mit dem Leben des Nationalhelden des Zulu Volks befasst.

Die North Coast ist bei Golfern äußerst beliebt und die 4 Finalplätze stellen wir kurz vor:


Durban Country Club ist wohl der berühmteste an der Nordküste und Austragungsort von 17 South African Opens. Einzigartig in Dünen gebaut mit wunderbarem Blick auf den Indischen Ozean ist er wohl der anspruchvollste der 4 Plätze.





Das 3. Loch des Durban Country Club
Par 5 mit Blick auf das WM-Fußball-Stadion

Beachwood Golf Club ist ein Linkskurs mit 74 Bunkern am indischen Ozean gelegen. Er wurde Anfang der 90iger Jahre vom Durban Country Club übernommen und ist der Schwester Club.



Victoria Country Club, zur Zeit Nummer 47 in Südafrika, ist ein Parklandkurs im Inland und ist sicherlich ein besonderes Highlight.



Kloof Country Club liegt 15 Km außerhalb von Durban. Dieser Golfkurs zählt zu den schönsten in KwaZulu-Natal. Als einer der feinsten, Kloof Country Club wird auch die talentiertesten Golfer testen und begeistern. Jedes der 18 Löcher hat einen einzigartigen Charakter und integriert die natürliche Schönheit der Gegend mit einigen anspruchsvollen Hindernissen.





Die Team-Bags warten schon auf die Sieger
des Deutschlandfinales in 2016!








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